Nach Ablauf des Ramaḍān erleben viele einen spirituellen Stillstand. Es ist jedoch entscheidend, die eigenen Bemühungen (auch wenn weniger als im gesegneten Fastenmonat) nahtlos fortzusetzen, um Stagnation oder, Allāh bewahre, einen Verfall zu verhindern. Möge die folgende Übersetzung aus dem berühmten Werk „Laṭāʾif al-Maʿārif fīmā li-Mawāsim al-ʿĀm mina al-Waẓāʾif“ von Ḥāfiẓ Abū al-Faraj Ibn Rajab al-Ḥanbalī (gest. 795 n.H.) den aufrichtig Suchenden zur Inspiration und Ermahnung dienen. An dieser Stelle seines Buches nennt Ḥāfiẓ Ibn Rajab (raḥimahullāh) fünf besondere Vorzüge des regelmäßigen Fastens im Schawwāl – also unmittelbar nach dem Fastenmonat Ramaḍān – und hebt die Bedeutung der Standhaftigkeit (istiqāmah) im Gehorsam gegenüber Allāh auch nach dessen Ende hervor.
Ramadan
Menstruation & Fasten im Ramaḍān
Während der Menstruation (Ḥaiḍ) ist eine Frau nicht nur vom Gebet und Fasten befreit, sondern es ist ihr auch untersagt, sie zu verrichten. Es besteht jedoch der Unterschied, dass menstruationsbedingt versäumte Fastentage im Gegensatz zu Gebeten nachgeholt werden müssen. Dieser Artikel beschreibt einige Richtlinien, wie eine Frau beim Beginn oder Ende der Menstruation im Ramaḍān handeln sollte. Diese Richtlinien stammen aus “Manhal al-Wāridīn“, dem Kommentar von ‘Allāmah Ibn ‘Ābidīn al-Shāmī zum Handbuch von Imām Birgivī [911 AH].
Der Fiqh des Ramaḍāns
Dies ist eine Detailreiche Abhandlung über das Fasten und verwandte Themen, original verfasst von Mufti Yusuf Baig, Shaikh Tahmid Chawdhury und Mufti Amjad Muhammad.
Demjenigen, der das Fasten während des Monats Ramaḍān mit dem Glauben und seinen Lohn bei Allah ﷻ suchend absolviert, werden seine vergangenen Sünden vergeben. [Al-Bukhari & Muslim]